Eloxieren
Was ist Eloxieren?
Eloxieren – wenn aus Aluminium echte Maschinenteile werden.
Beim Eloxieren – kurz für Eloxal-Verfahren (elektrolytische Oxidation von Aluminium) – wird die Oberfläche von Aluminium nicht einfach beschichtet, sondern in eine schützende Oxidschicht umgewandelt.
Wir unterscheiden zwei Verfahren:
- Natur- und Farb-Eloxal mit einer Schichtdicke von 10–20 µ – für optisch ansprechende, farbstabile Oberflächen.
- Hart-Eloxal mit einer Schichtdicke von bis zu 40 µ – für Verschleißfestigkeit und Schutzwirkung.
Jede dieser Schichten bildet die Grundlage für präzise, beständige und hochwertige Aluminiumbauteile.
Nach der sorgfältigen Vorbehandlung – Entfetten, Beizen und Dekapieren – entsteht im Eloxalbad eine feine, poröse Oxidschicht, die auf Wunsch eingefärbt werden kann. Durch das anschließende Verdichten wird die Oberfläche versiegelt und erhält ihren typischen seidenmatten Glanz.
Das Ergebnis: Perfekte Technik trifft auf edle Oberfläche – funktional, widerstandsfähig und ästhetisch anspruchsvoll.
Aluminium ist nicht gleich Aluminium.
Das Eloxieren ist ein elektrochemischer Prozess, bei dem die Aluminiumoberfläche in eine schützende Oxidschicht umgewandelt wird. Wie diese Reaktion verläuft, hängt maßgeblich von der chemischen Zusammensetzung des Werkstoffs ab – insbesondere von den enthaltenen Legierungsbestandteilen.
Da es zahlreiche Aluminiumlegierungen gibt, die jeweils für bestimmte Einsatzbereiche optimiert sind, eignet sich nicht jede Legierung gleichermaßen gut für alle Eloxalarten.
Kurz gesagt: Die Zusammensetzung und Qualität der Legierung haben entscheidenden Einfluss auf das Eloxalergebnis.
Um eine gleichbleibend hohe Qualität sicherzustellen, ist es hilfreich, wenn Sie uns bei der Anlieferung die genaue Legierungsbezeichnung der Aluminiumteile auf dem Lieferschein mit angeben.
Mehr über die Unterschiede zwischen den Aluminiumlegierungen und ihre Eloxaleignung erfahren Sie hier:
